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Ivittuut - Der grasgrüne Ort

Eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden Grönlands ist der Arsuk-Fjord. Direkt am Fjord liegt der inzwischen weitgehend verlassene ehemalige Hauptort Ivittuut der gleichnamigen Gemeinde sowie die heute noch bewohnten Ortsteile Kangilinnguit und Arsuk. Die Blütezeit Ivittuuts liegt schon einige Jahrzenzte zurück. Im Jahr 1806 wurde Kryolith gefunden und ab 1865 in großem Maßstab abgebaut. Bis zu 40.000 Tonnen des Minerals wurden pro Jahr gefördert und erst 1987 hat man den Tagebau geschlossen - gleichzeitig der Beginn des Niedergangs von Ivittuut. Heute versucht man durch den Ausbau eines naturorientierten Tourismus den weiteren Niedergang der Gemeinde zu verhindern. Die vielfältige Vegetation, mehr als 90 unterschiedliche Mineralien und verschiedenste Vogelarten machen die Gegend besonders für naturwissenschaftlich Interessierte zu einem lohnenden Ziel. Moschusochsen können ebenso beaobachtet werden, wie Seeadler und verschiedene Walarten.